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Gesund bauen

Hausbau ohne Gesundheitsgefahren

Gesund bauen

Gesund bauen und wohnen

Baustoffe und Luftfeuchtigkeit entscheiden über gesundes Bauen und Wohnen

Haus gesund bauen - die 4 Säulen:

  • die Verwendung von wohngesunden Bau- und Dämmstoffen, die ökologisch, nachhaltig, recyclebar und frei von Wohngiften sind
  • niedrige relative und damit gesunde Luftfeuchtigkeit, um Bauschäden durch Tauwasser ausschließen zu können
  • Sicherstellung einer schadstofffreien und sauberen Innenraumluft
  • warme und trockene Wände, um Schimmelbildung aus Sicht der Bauphysik auszuschließen

Bauökologie und Baubiologie beachten, um gesund bauen und wohnen zu können

Gesund bauen zu können ist durch die Verfügbarkeit und die große Auswahl an natürlichen und gleichzeitig gesunden Baustoffen in den letzten Jahren erfreulicherweise immer populärer geworden. Ganz gleich ob es sich dabei um einen wohngesunden Dämmstoff (z.B. die Holzfaserdämmung oder Zellulosedämmung), einen von Wohngiften freien Bodenbelag (z.B. Parkett oder Kork) oder einen das Wohlfühlklima fördernden Wandbelag (z.B. Lehm oder Kalkputz) handelt - für jeden Geschmack gibt es mittlerweile das passende Angebot.

Natürliche Bau- und Dämmstoffe sind dabei nicht nur dauerhaft haltbar, sondern im Vergleich zu künstlichen Baustoffen problemlos recyclebar.

Gesundes Bauen - das Raumklima ist entscheidend!

Immer noch sind Schadstoffe in Fertighäusern keine Seltenheit. Neben Belastungen durch Schadstoffe in Holzschutzmitteln, Chemikalien in Wärmedämmstoffen und Bodenbelägen und Elektrosmog sind auch Ausgasungen von Farben immer noch weit verbreitet. Gesund bauen bedarf jedoch mittlerweile mehr als nur der Verwendung von natürlichen und ökologischen Baustoffauswahl: Mit konventioneller Wärmedämmung des neuen Eigenheims wandert der Taupunkt in Richtung Innenwand. Um die Baustoffe vor Tauwasserschäden schützen zu können, müssen Dampfbremsen oder Dampfsperren verbaut werden - ein Maßnahme, die gesundes Bauen ausschließt.

Wo genau liegt eine gesunde Luftfeuchtigkeit?

Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist in vielerlei Hinsicht eine Gefahr für die Wohngesundheit: Neben dem Risiko der Schimmelbildung fördert eine hohe Luftfeuchtigkeit das Wachstum von Hausstaubmilben, was gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Der von ihnen ausgeschiedene Kot ist Auslöser vieler allergischer Reaktionen.

Bereits eine relative Luftfeuchte von unter 45% kann dafür sorgen, dass das Milbenwachstum stark eingeschränkt werden kann und eine gesunde Luftfeuchtigkeit sichergestellt wird. Eine gesunde Raumfeuchtigkeit hat also sehr großen Einfluss auf das gesamte Raumklima eines Hauses.

Tipp: Saubere Atemluft

Eine saubere und damit gesunde Atemluft gelingt nur mit einem Heizungssystem, bei dem nicht die Luft, sondern der Körper, die Gegenstände und alle anderen Materialien durch Strahlungswärme erwärmt werden. Schmutz, Staub und Schadstoffe, die sich im Raum befinden, werden, im Gegensatz zu konventionellen Heizsystemen wie z.B. Heizkörper, Fußbodenheizung oder Lüftungsanlage, nicht aufgewirbelt und gelangen somit nicht in die Atemwege. Heizungen, die auf Strahlungswärme basieren, bieten jedoch noch weitere Vorteile: Bringt man sie an Außenwänden im Hausinneren an, sorgen sie für eine gleichmäßig warme Wand und verhindern damit zusätzlich die Gefahr von Schimmelbildung.